Militärische Gewalt und Massenverfolgung von Juden und Andersdenkenden während des Zweiten Weltkriegs zerstörten die Stadt. Persönliche Geschichten und Objekte machen diese Zeit in dieser neuen MAS-Ausstellung sehr greifbar.
Migration: Das bedeutet wohnen und arbeiten an einem unbekannten Ort. Liebe auf Abstand. Aufwachsen in einer fremden Stadt. Ein neues Zuhause. Sie können die 50-jährige Geschichte der Migration aus Marokko und der Türkei in der 5. Etage des MAS kennenlernen. Und, wer weiß, vielleicht entdecken Sie dort ja auch ein kleines Stückchen Ihrer eigenen Lebensgeschichte.
Was bedeutet es, in einer besetzten Stadt zu leben? Welche Entscheidungen trafen die Bewohner der Stadt: fliehen, mit den Besatzern kooperieren oder Widerstand leisten? Die Ausstellung zeigt die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf Antwerpen und seine Einwohner. Was würden Sie tun? Das werden Sie gemeinsam mit dem Führer herausfinden.
Die größten und beeindruckendsten Stücke der MAS-Sammlung können Sie auf den Scheldekais entdecken. Und direkt vor der Tür des MAS rennt man fast gegen das Prunkstück unserer Kollektion
Das Saulus-Tableau stellt eine biblische Szene dar: Auf dem Weg von Jerusalem nach Damaskus wird der Römer Saulus, der die Christen verfolgt, von einem Blitz geblendet und vom Pferd geworfen. Dieses über 1 x 2 Meter große Fliesentableau besteht aus 98 Fliesen aus Majolika, farbigem und glasiertem Steingut.
Im MAS | Museum am Strom in Antwerpen läuft vom 23. Oktober 2015 bis 24. Januar 2016 die Ausstellung „Istanbul - Antwerpen. Zwei Häfen. Zwei Städte.“ Sie dient als Blickfang des internationalen Festivals Europalia Turkey.
Das MAS bewahrt eine umfangreiche und bedeutende Sammlung historischer Medaillen und Münzen auf, darunter drei Meisterwerke. Diese wurden für die Zünfte oder Handwerksbetriebe hergestellt. Dies waren Berufs- und Interessenverbände, die von einem von den Mitgliedern gewählten Dekan geleitet wurden.
Die weltberühmte Sammlung von Paul & Dora Janssen-Arts illustriert auf unverwechselbare Weise die untrennbare Beziehung zwischen Leben und Tod bei den Kulturen in Amerika, bevor die Europäer den Kontinent eroberten.
Das Fliesentableau von 1547 ist ein seltenes Zeugnis der frühen Majolikaproduktion in Antwerpen, ein typisches Phänomen der Renaissance. Das Saulus-Tableau ist ein für Flandern unverzichtbares Stück Kulturerbe.