Gleich hinter dem MAS befindet sich das Trockendockgelände: neun Trockendocks, zwei ehemalige Werkstätten für Schiffsreparateure, ein Pumpenhaus, das unter Denkmalschutz steht ... Heute befindet sich dort die Schiffssammlung des MAS.
Was wertvoll ist, muss geschützt werden. Das ist die Logik des flämischen Meisterwerke-Dekret. Seit der Einführung dieses Erlasses im Jahr 2003 wurden knapp 1.000 Objekte und Sammlungen als Meisterwerke anerkannt und geschützt. Mit dem Erlass stärkt die Regierung auch die öffentlichen Sammlungen, indem sie wichtige Meisterwerke erwirbt.
Das MAS ist auch ein hervorragender Picknickplatz mit der besten Aussicht über Antwerpen, einem gemütlichen Museumscafé am Fuß des MAS, wo man gut etwas essen und trinken kann und einem Sternerestaurant in der obersten Etage.
Jan Corteel widmete sich der Verbreitung der Geschichte von Nello und Patrasche in Antwerpen und Belgien. Im Laufe der Jahre hat Jan sogar eine "Nello und Patrasche"-Sammlung aufgebaut, mit allen möglichen Merchandise-Artikeln und verschiedenen Ausgaben des Buches. Diese Sammlung hat er dem MAS geschenkt.
Militärische Gewalt und Massenverfolgung von Juden und Andersdenkenden während des Zweiten Weltkriegs zerstörten die Stadt. Persönliche Geschichten und Objekte machen diese Zeit in dieser neuen MAS-Ausstellung sehr greifbar.
Die MAS-Sammlung enthält eine Reihe von wunderschönen Glasfenstern aus dem 15., 16. und 17 Jahrhundert. Zwei der seltenen intakten Beispiele sind als flämische Meisterwerke anerkannt: ziemlich große Glasfenster aus der Zeit um 1600, die die Mystische Hochzeit Christi darstellen.
Im MAS Pavillon können Sie sich anhand von Fotos, Zeitzeugenberichten und Kartenmaterial ein Bild machen, wo in Antwerpen V-Bomben gefallen sind und welche Narben sie hinterlassen haben. Sogar eine echte V1-Bombe ist Teil der MAS-Sammlung.
Die weltberühmte Sammlung von Paul & Dora Janssen-Arts illustriert auf unverwechselbare Weise die untrennbare Beziehung zwischen Leben und Tod bei den Kulturen in Amerika, bevor die Europäer den Kontinent eroberten.
Neben Werken von u.a. Katsushika Hokusai, einem Künstler aus dem 18. Jahrhundert, der auch als "Rembrandt von Japan" gilt, ist auch die Gegenwartskunst gut vertreten in die Ausstellung.