Zusammen mit dem MAS sammelte der Theatermacher, Autor und Schauspieler Dimitri Leue Geschichten aus der Sammlung und der Stadt für die neue Ausstellung „Hör Zu“. Er hat auch ein fesselndes Hörspiel geschrieben, dass Sie in der Ausstellung anhören können. Tine Embrechts schlüpft in die Rolle der Kameleonie.
Vor kurzem hat die flämische Gemeinschaft das Gemälde "Die trostreiche Jungfrau" von James Ensor erworben. Das Gemälde stand bereits seit 2007 auf der Liste der Meisterwerke. Das Werk ist bis zum 25. Februar in der Ausstellung "Selten und Unverzichtbar" zu sehen. Danach wird es langfristig in das Museum der Schönen Künste in Gent überführt.
Die MAS-Sammlung enthält eine Reihe von wunderschönen Glasfenstern aus dem 15., 16. und 17 Jahrhundert. Zwei der seltenen intakten Beispiele sind als flämische Meisterwerke anerkannt: ziemlich große Glasfenster aus der Zeit um 1600, die die Mystische Hochzeit Christi darstellen.
Die Chorhaube von Nonnemiels ist ein luxuriöses Gewand aus der Zeit um 1500 und ein schönes Beispiel für das sogenannte „opus anglicanum“. Es handelt sich um eines der wenigen erhaltenen Exemplare, die nach Flandern gelangten. Für Antwerpen ist das Bild auf der Haube etwas ganz Besonderes.
Das MAS arbeitet mit verschiedene Partnern zusammen. Das Netzwerk des MAS ist vielseitig und dynamisch, und zwar sowohl im lokalen, nationalen als auch internationalen Bereich.
Das MAS beschäftigt viele Mitarbeiter, die sich jeden Tag zu 100 % dafür einsetzen, den Besuchern einen sicheren und entspannten Museumsbesuch zu garantieren. Zahlreiche Abteilungen unterstützen den Museumsbetrieb.
Gleich hinter dem MAS befindet sich das Trockendockgelände: neun Trockendocks, zwei ehemalige Werkstätten für Schiffsreparateure, ein Pumpenhaus, das unter Denkmalschutz steht ... Heute befindet sich dort die Schiffssammlung des MAS.
Das Saulus-Tableau stellt eine biblische Szene dar: Auf dem Weg von Jerusalem nach Damaskus wird der Römer Saulus, der die Christen verfolgt, von einem Blitz geblendet und vom Pferd geworfen. Dieses über 1 x 2 Meter große Fliesentableau besteht aus 98 Fliesen aus Majolika, farbigem und glasiertem Steingut.
Das Fliesentableau von 1547 ist ein seltenes Zeugnis der frühen Majolikaproduktion in Antwerpen, ein typisches Phänomen der Renaissance. Das Saulus-Tableau ist ein für Flandern unverzichtbares Stück Kulturerbe.