Was bedeutet es, in einer besetzten Stadt zu leben? Welche Entscheidungen trafen die Bewohner der Stadt: fliehen, mit den Besatzern kooperieren oder Widerstand leisten? Die Ausstellung zeigt die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf Antwerpen und seine Einwohner. Was würden Sie tun? Das werden Sie gemeinsam mit dem Führer herausfinden.
Militärische Gewalt und Massenverfolgung von Juden und Andersdenkenden während des Zweiten Weltkriegs zerstörten die Stadt. Persönliche Geschichten und Objekte machen diese Zeit in dieser neuen MAS-Ausstellung sehr greifbar.
Die Sammlung des MAS umfasst mehr als 600.000 Objekte zu Kunst, kulturellen Traditionen und Geschichte der Stadt und des Hafens von Antwerpen. Aber auch aus Europa, Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien.
Dort, wo Stadt und Hafen ineinander übergehen, ist die Gegend schroff und ein Rostgeruch liegt in der Luft. Für viele Antwerpener ist es ein weißer Fleck auf der Landkarte. Aber hier kann man Hafengeschichte hautnah erleben.
Zusammen mit dem MAS sammelte der Theatermacher, Autor und Schauspieler Dimitri Leue Geschichten aus der Sammlung und der Stadt für die neue Ausstellung „Hör Zu“. Er hat auch ein fesselndes Hörspiel geschrieben, dass Sie in der Ausstellung anhören können. Tine Embrechts schlüpft in die Rolle der Kameleonie.
Möchten Sie das MAS allein, mit der ganzen Familie, mit Ihrer Klasse oder Schule, mit einer Gruppe oder Ihrer Firma besuchen? Hier finden Sie alle Aktivitäten.
Das MAS ist ein imposantes Speicherhaus mitten im pulsierenden Viertel „Het Eilandje”. In jeder Etage entdecken Sie eine neue Geschichte über Antwerpen, den Hafen und seine Jahrhunderte währenden Verbindungen mit der ganzen Welt.
Möchten Sie das MAS allein, mit der ganzen Familie, mit Ihrer Klasse oder Schule, mit einer Gruppe oder Ihrer Firma besuchen? Hier finden Sie alle Aktivitäten.
Die Chorhaube von Nonnemiels ist ein luxuriöses Gewand aus der Zeit um 1500 und ein schönes Beispiel für das sogenannte „opus anglicanum“. Es handelt sich um eines der wenigen erhaltenen Exemplare, die nach Flandern gelangten. Für Antwerpen ist das Bild auf der Haube etwas ganz Besonderes.