Direkt zum Inhalt

Die ersten Wochen von Marieke van Bommel im MAS

1 maart 2015Am 1. März 2015 hat Marieke van Bommel ihre Stelle als neue Direktorin des MAS | Museum am Strom angetreten. Ein erster Eindruck!

„Es sind die ersten 100 Tage, die zählen. Das hat man mir in den Niederlanden mit auf den Weg gegeben, bevor ich meine Stelle im MAS antrat. Man besitzt als Mensch die Fähigkeit, sich 100 Tage zu wundern, danach hat man sich auch als Neuling an die Dinge gewöhnt. Also lasse ich mich überraschen, und zwar auf positive Weise. Ich stelle Fragen, vergleiche meinen Tätigkeitsbereich hier mit meiner vorigen Arbeit und stelle dann noch mehr Fragen. Ich übe damit keine Kritik, es interessiert mich einfach und ich möchte es wirklich verstehen.  Mal sehen, ob man das Beste der beiden Welten miteinander verbinden kann.

Am 1. März habe ich meine neue Stelle als Direktorin des prächtigen MAS angetreten, nachdem ich 10 Jahre im Maritimen Museum Rotterdam gearbeitet hatte. Die Arbeit hat mir auch dort viel Spaß gemacht. Ich war zuerst Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, danach Mitglied des Managementteams und dann Verwaltungsdirektorin. Das Museum hat sich in diesen 10 Jahren stark verändert und ich bin froh darüber, dass ich einen Beitrag dazu leisten konnte. Wir wurden immer mehr zu einem Familienmuseum mit einem äußerst vielseitigen Angebot, das den Besuchern den Einfluss der maritimen Welt auf unser tägliches Leben vor Augen führen sollte. Genau wie im MAS haben wir auch in Rotterdam wechselnde Ausstellungen veranstaltet. Als ich 2004 dort anfing, gab es sogar noch 7 Wechsel pro Jahr! Man kann das Team in Rotterdam gut mit den Mitarbeitern hier vergleichen. Das Museum in Rotterdam ist aber nicht städtisch, sondern verwaltet als unabhängige Organisation die Sammlung der Stadt. Das ist der wohl wichtigste Unterschied.

Die nächste Zeit steht im Zeichen des Kennenlernens. Ich möchte das MAS, die Kollegen und die Sammlung besser kennenlernen, um meinen Auftrag erfüllen zu können. Mal sehen, ob und wie wir die Besucher aus dem MAS-Boulevard in die Ausstellungsräume locken können. Mal sehen, ob wir auf geschäftlicher Ebene erfolgreich sein werden und uns durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern auch international noch stärker profilieren können. 100 Tage sind schnell vorbei.”  

Abonnieren Sie unseren Newsletter