Die Stadt Antwerpen erhält einen neuen Park und ein neues Museum. Auf dem Droogdockeneiland in der Scheldebiegung auf dem Eilandje beginnen 2016 die Bauarbeiten zur Anlegung des Droogdokkenparks. Die Stadt Antwerpen möchte neben dem Park auch ein Maritimes Museum einrichten.
Das Museum soll ein aktives Erlebnismuseum werden, in dem man sich nicht nur Ausstellungen des maritimen Erbes ansehen, sondern auch die Reparatur von Schiffen und die Erhaltung des maritimen Erbes aktiv miterleben kann. Die Eröffnung des Maritimen Museums ist für 2023 geplant.
Gleich hinter dem MAS befindet sich das Trockendockgelände: neun Trockendocks, zwei ehemalige Werkstätten für Schiffsreparateure, ein Pumpenhaus, das unter Denkmalschutz steht ... Heute befindet sich dort die Schiffssammlung des MAS.
Dort, wo Stadt und Hafen ineinander übergehen, ist die Gegend schroff und ein Rostgeruch liegt in der Luft. Für viele Antwerpener ist es ein weißer Fleck auf der Landkarte. Aber hier kann man Hafengeschichte hautnah erleben.
Neben Werken von u.a. Katsushika Hokusai, einem Künstler aus dem 18. Jahrhundert, der auch als "Rembrandt von Japan" gilt, ist auch die Gegenwartskunst gut vertreten in die Ausstellung.
Le Corbusiers ursprünglicher Plan für das Linkeroever (die linke Uferseite) aus dem Jahr 1933 wird zu den Höhepunkten der Ausstellung gehören. Der Plan zeigt ganz deutlich, wie Le Corbusier die Zukunft des Linkeroevers sah. Das große Werk besteht aus neun Teilen und wird für die Ausstellung im MAS restauriert.
Im MAS | Museum am Strom in Antwerpen läuft vom 23. Oktober 2015 bis 24. Januar 2016 die Ausstellung „Istanbul - Antwerpen. Zwei Häfen. Zwei Städte.“ Sie dient als Blickfang des internationalen Festivals Europalia Turkey.
In der Ausstellung können Sie zwölf Geschichten aus Antwerpen und der ganzen Welt hören. Aber das MAS hat noch viel mehr gesammelt. Hier können Sie noch einige davon lesen.